Thomas Höffgen

 

Volkspoesie

 

Götterlieder, Zaubermärchen und Dämonensagen

 

 

Neuerscheinung 2018/2019

Edition Roter Drache

 

Die von den Gebrüdern Grimm im 19. Jahrhundert gesammelte Volkspoesie – Lieder, Märchen und Sagen, Fabeln, Schwänke und Legenden – zählt zum UNESCO-Weltdokumentenerbe.

 

Die Gründungsväter der Germanistik gingen davon aus, dass die volkstümliche Dichtung auf uralte Überlieferungen der europäischen Naturvölker zurückgehe, die Mythen und Rituale der Germanen. Von der modernen Forschung wurden derlei Theorien jedoch grundsätzlich verworfen: Nichts von alledem sei wirklich alt oder authentisch, sondern das phantastische Produkt romantischer Gelehrter.

 

Dr. Thomas Höffgen, Philologe und Volkskundler, untersucht die alten Texte neu und gelangt zu der Erkenntnis, dass die Grimms im Wesentlichen doch recht hatten: Anhand zahlreicher Beispiele wie dem Loreley-Lied, dem Frau Holle-Märchen oder der Hexen-Sage zeigt er auf, dass vielerlei Folklore fürwahr aus jener wundersamen Vorzeit stammt, die „einmal war“.